Aktuelles

Wichtige Informationen zum Coronavirus

05.10.2020: Aufgrund der aktuellen Situation können sich für unsere Praxis geänderte Öffnungs- und Telefonzeiten ergeben.

Wenn Sie bereits Patient bei uns sind und ein Folgerezept benötigen, senden wir Ihnen dieses gerne nach Absprache zu. Wenden Sie sich dazu bitte per E-Mail oder telefonisch an uns.

Für unsere Patienten mit immunsuppressiver Therapie verweisen wir auf die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zum Schutz vor Ansteckung. Diese finden Sie hier.

Selbstverständlich möchten wir vermeiden, dass es in unserer Praxis zu einer Weiterverbreitung des neuartigen Coronavirus (Covid-19) kommt. Bitte kommen Sie deswegen nicht in unsere Praxis, wenn Sie bei sich Erkältungssymptome wie Husten, Schnupfen, Gliederschmerzen oder erhöhte Temperatur feststellen. Darüber hinaus bitten wir alle Patienten, die Kontakt zu einem Erkrankten hatten oder sich in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sich telefonisch bei uns zu melden, auch wenn keine Beschwerden vorliegen. Wir werden den Termin dann auf einen zeitnahen späteren Termin verschieben. Eine aktuelle Übersicht der Risikogebiete finden Sie hier.

Wenn Sie zu uns in die Praxis kommen, bitten wir Sie, einen Mund-Nase-Schutz zu tragen und sich nach Betreten der Praxisräume zunächst die Hände zu waschen.

Um das Infektionsrisiko in unserer Praxis zu minimieren, haben wir zahlreiche Maßnahmen ergriffen: Alle Mitarbeiterinnen tragen ständig einen Mund-Nase-Schutz.  Den Empfangsschalter haben wir mit einer Plexiglasscheibe versehen und Sie werden gebeten, Ihre Versichertenkarte selbst in das Chipkartenlesegerät zu stecken. Wenn Sie ein Formular ausfüllen müssen, erhalten Sie dafür einen frisch desinfizierten Kugelschreiber. Wir bitten Sie um Ihr Verständnis bezüglich der Umstände, aber nur so können wir sowohl für unsere Patienten als auch für uns als Praxisteam die größtmögliche Sicherheit erreichen, die Übertragung einer COVID-19-Infektion zu vermeiden.

Unsere neuen Telefonsprechzeiten

Liebe Patienten,

wir möchten Sie über unsere neuen Telefonsprechzeiten informieren. Selbstverständlich können Sie uns jederzeit eine E-Mail schreiben oder persönlich innerhalb unserer Öffnungszeiten in die Praxis kommen, um einen Termin zu vereinbaren.

Sie erreichen uns künftig telefonisch:

Montag 7.30 Uhr bis 9.30 Uhr und 14 Uhr bis 15.30 Uhr
Dienstag7.30 Uhr bis 9.30 Uhr und 14 Uhr bis 15.30 Uhr
Mittwoch 7.30 Uhr bis 9.30 Uhr
Donnerstag7.30 Uhr bis 9.30 Uhr und 15 Uhr bis 17 Uhr
Freitag7.30 Uhr bis 9.30 Uhr

Unsere Praxisschließzeiten 2020

Liebe Patienten,

wir möchten Sie gerne darüber informieren, wann unsere Praxis im Jahr 2020 geschlossen ist:

20.-25.02.20Faschingsferien
06.-13.04.20Osterferien
20.04.20Fortbildung
01.-05.06.20Pfingstferien
03.-14.08.20Sommerferien
24.08.20Praxisschließung
05.-06.11.20Fortbildung
23.12.20-06.01.21Weihnachtsferien

Wie Eiweiß vor Leberfett schützt

28.09.2020: Eine neue Studie zeigt, dass eine eiweißreiche, kalorienreduzierte Ernährung schädliches Leberfett verringern kann. Mehr über die zugrundeliegenden Wirkmechanismen erfahren Sie hier.

Online-Veranstaltung "Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen"

17.09.2020: Das Universitätsklinikum Erlangen bietet in Zusammenarbeit mit der Deutschen Morbus Crohn / Colitis ulcerosa Vereinigung ein Online-Arzt-Patientenseminar zu chronisch entzündlichen Darmerkrankungen an. Es findet statt am 26.09.2020 von 9.15h bis 13h. Die Einladung mit dem Programm und der Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

Video "Wie geht Darmspiegelung?"

21.09.2020: Die Darmspiegelung ist die sicherste Methode, Darmkrebs und seine Vorstufen frühzeitig zu erkennen. In einem Video des Berufsverbands niedergelassener Gastroenterologen erfahren Sie, wie eine Darmspiegelung abläuft und wie Sie sich darauf vorbereiten. Das Video finden Sie hier.

Hepatitis A bis E: Fakten und häufige Irrtümer

15.09.2020: Es gibt fünf unterschiedliche Hepatis-Viren: Hepatitis A, B, C, D und E. Anlässlich des Welt-Hepatitis-Tags hat die Deutsche Leberhilfe umfangreiche Informationen zu den einzelnen Virustypen veröffentlicht und häufige Irrtümer richtiggestellt. Die komplette Übersicht finden Sie hier.

Informationen zu Covid-19 für Leberkranke

Die Deutsche Leberhilfe e.V. bietet auf ihrer Homepage Informationen rund um das neuartige Coronavirus für Leberkranke. Die regelmäßig aktualisierten Hinweise finden Sie hier.

Erklärvideo zur Koloskopie

29.06.2020: Die Darmspiegelung (Koloskopie) kann Leben retten und ist zur Zeit die effektivste Vorsorgeuntersuchung, die die Medizin zu bieten hat. Aber was erwartet Sie? Eine Video der Plattform www.magen-darm-aerzte.de erklärt verständlich die Vorbereitung und Durchführung der Darmspiegelung. Das Video finden Sie hier.

International NASH-Day

14.06.2020: Der International NASH-Day des Global Liver Institute (GLI) stand ganz im Zeichen der Bekämpfung zweier paralleler Epidemien, der Lebererkrankung und COVID-19, aufmerksam zu machen. Die Deutsche Leberhilfe e.V. begleitete den NASH-Tag als Partner von GLI in Deutschland.

Ziel des International NASH-Days, der jedes Jahr am 12. Juni begangen wird, ist es, die Aufmerksamkeit auf die dringendsten Themen im Kampf gegen die nichtalkoholische Steatohepatitis (NASH) zu lenken, die fortgeschrittene Form der chronischen, progressiven Fettlebererkrankung, von der heute mehr als 115 Millionen Menschen betroffen sind. Es wird erwartet, dass sich diese Zahl bis 2030 verdoppeln wird.

NAFLD (nichtalkoholische Fettlebererkrankung) und NASH (nichtalkoholische Steatohepatitis) entstehen durch Anreicherung von Fett in Leberzellen und den damit verbundenen Entzündungen und Zellschädigungen. Die Diagnose von NASH erfolgt oft erst spät. Zu den Symptomen zählen u. a. Müdigkeit bzw. Erschöpfung und Schmerzen im rechten Oberbauch. Aus diesem Grund ahnen Menschen mit NASH häufig nichts von ihrem Leberleiden, bis die Krankheit weiter fortgeschritten ist. NASH ist heute die zweithäufigste Ursache für Lebertransplantationen in den USA und wird laut Prognosen in den nächsten fünf Jahren zur Hauptursache werden. Die frühzeitige Diagnose und Änderungen des Lebensstils können das Fortschreiten der NASH-Erkrankung beeinflussen und die Krankheit im Frühstadium möglicherweise sogar umkehren.

Weltweit sind Millionen von Menschen von Fettlebererkrankungen und ihrer schwereren Form, NASH, bedroht. NASH stellt einen wesentlichen Risikofaktor für viele andere Krankheiten dar: Menschen, die an NASH leiden, haben in der Regel eine oder mehrere Stoffwechselstörungen (wie Adipositas, Typ-II-Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen). 37% der Menschen mit Adipositas leiden an NASH. Gleichermaßen leiden 37 % der Menschen mit Typ-2-Diabetes ebenfalls an NASH. Unerkannt und unbehandelt kann NASH schwerwiegende Folgen wie Leberzirrhose, Leberkrebs, Lebertransplantation oder den Tod nach sich ziehen. Gleichzeitig erhöht die aktuelle COVID-19-Pandemie die Risiken für NASH-Patienten jetzt noch zusätzlich.

Weitere Informationen zum International NASH Day finden Sie bei der Deutschen Leberhilfe e.V..

Nicht unterschätzen: Das sind die Symptome für Darmkrebs

20.05.2020: Bei Männern ist Darmkrebs die dritthäufigste Tumorerkrankung. Da sich Darmkrebs allerdings meist über Jahre entwickelt, kann man mit regelmäßiger Früherkennung gut vorsorgen. Weitere Informationen zu den Symptomen einer Darmkrebserkrankung finden Sie hier.

Darmkrebsrisiko: Vorsicht bei familiärer Vorbelastung

11.05.2020: Bei rund 30 Prozent der Darmkrebs-Patienten ist auch ein Familienmitglied bereits an Darmkrebs erkrankt. Deswegen sollte man bei Darmkrebs in der Familie auch schon in jungen Jahren eine Darmspiegelung zur Früherkennung in Anspruch nehmen. Denn Darmkrebs lässt sich vermeiden, wenn seine Vorstufen rechtzeitig erkannt werden - und dazu ist die Darmspiegelung am besten geeignet. Wenn Sie mehr über das Schicksal junger Darmkrebs-Patienten und die Möglichkeiten zur Früherkennung erfahren möchten, lesen Sie diesen Artikel.

Hämorrhoiden sanft behandeln

02.03.2020: Im Frühstadium kann man Hämorrhoiden gut mit Salben behandeln. Symptome wie Juckreiz und gereizte Haut können so gelindert werden. Einen Überblick darüber, welche Präparate es gibt und wann Sie einen Arzt aufsuchen sollten, finden Sie hier.

Gute Lebensmittel für die Leber

05.02.2020: Ob Alkohol, fettes Essen, Medikamente oder Zucker: Die Leber entgiftet den Körper. Mit welchen Lebensmitteln Sie die Leber bei ihrer Arbeit unterstützen können, können Sie hier nachlesen.

Hepatitis: Vor Reisen impfen lassen

27.01.2020: Die Deutsche Leberhilfe empfiehlt Urlaubern, die nach Südostasien, Russland, Afrika, Mittel- oder Südamerika reisen wollen, sich vor dem Abflug gegen Hepatitis impfen zu lassen. Denn speziell in diesen Ländern besteht eine hohe Gefahr, sich mit Hepatitisviren anzustecken. Leberentzündungen oder im schlimmsten Fall ein akutes Leberversagen können die Folge sein. Weitere Informationen über die Übertragungswege und mögliche Krankheitsverläufe finden Sie hier

Sodbrennen: Wenn der Magen Alarm schlägt

16.01.2020: Zu viel Säure im Magen ist oft der Grund für ein brennendes Gefühl. Aber auch Heiserkeit, Schluckbeschwerden und Hustenreiz können in Zusammenhang mit dem Magen stehen. Eine Zusammenstellung verschiedener Symptome, die von Erkrankungen des Magens herrühren können, sowie einen Überblick über unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten finden Sie hier.

MFA-Azubi gesucht

06.11.2019: Wir suchen ab 1. September 2020 eine(n) Auszubildende(n) zur/zum Medizinischen Fachangestellten für unsere Praxis für Innere Medizin mit Schwerpunkt Gastroenterologie.

Es erwartet Euch ein junges und motiviertes Team, das sich ständig weiterbildet, und ein gutes Arbeitsklima mit einer sehr freundlichen, offenen und familiären Atmosphäre.

Unsere hellen, neuen Praxisräume mit Geräten auf dem modernsten Stand der Technik liegen mitten in der Altstadt. Cafés, Bäcker, Metzger und viele Einkaufsmöglichkeiten sind nur einen Katzensprung entfernt.

Hier auf unserer Homepage könnt Ihr Euch ein Bild von unserer Praxis, dem Team und unserem Leistungsspektrum machen.

Gerne könnt Ihr uns und unsere Praxis im Rahmen eines einwöchigen Schüler-Schnupperpraktikums kennenlernen.

Wir freuen uns auf Eure Bewerbung!

Dr. Stefanie Strobl und das Praxisteam

So bestimmen Sie Ihr Darmkrebs-Risiko

25.10.2019: Darmkrebs zählt weltweit zu den häufigsten Krebsarten. Umso wichtiger ist die Früherkennung seiner Vorstufen. Eine Checkliste, ob Sie zu den Patienten gehören, bei denen das Risiko für eine Darmkrebserkrankung besonders hoch ist, finden Sie hier.

Über 25.000 Patienten sterben jährlich an Darmkrebs

16.10.2019: Über 33.000 Männer und knapp 28.000 Frauen erkranken pro Jahr in Deutschland an Darmkrebs, mehr als 25.000 Patienten jährlich sterben daran. Dabei gibt es effektive Früherkennungsuntersuchungen. Hier erfahren Sie, welche Risikofaktoren zur Entstehung von Darmkrebs beitragen und wie Sie vorsorgen können.

Neues Einladungsverfahren zur Darmkrebsfrüherkennung

07.10.2019: Seit Juli werden Einladungen zum Darmkrebs-Screening verschickt, um noch mehr Menschen für die Darmkrebs-Früherkennung zu motivieren. Künftig werden alle Männer, sobald sie 50 Jahre alt werden, und alle Frauen ab dem 55. Lebensjahr von ihrer gesetzlichen oder privaten Krankenkasse zur Teilnahme am Darmkrebs-Screening eingeladen. Sofern die Versicherten nicht widersprechen, folgen weitere Einladungen jeweils mit dem Erreichen des 55., 60. und 65. Lebensjahres. Weitere Informationen erhalten Sie in einem Beitrag des WDR, den Sie sich hier ansehen können.

Video: Wie funktioniert Darmkrebsvorsorge?

12.09.2019: In einem aktuellen Beitrag der Felix Burda Stiftung erfahren Sie, wer Anspruch auf Vorsorgeuntersuchungen zur Früherkennung von Darmkrebs hat und wie eine Darmspiegelung abläuft. Das Video finden Sie hier.

Für wen sich Darmkrebs-Früherkennung lohnt

19.08.2019: Obwohl ca. 25.000 Menschen pro Jahr in Deutschland an Darmkrebs sterben, gehen nicht genügend Patienten zu Vorsorgeuntersuchungen. In einem aktuellen Artikel berichtet der SPIEGEL, welche Möglichkeiten der Vorsorge es gibt. Den ausführlichen Artikel finden Sie hier.

Am 28. Juli ist Welt-Hepatitis-Tag

22.07.2019: Am 28. Juli findet der Welt-Hepatitis-Tag statt. Er steht unter dem Motto „Hepatitis: Findet die fehlenden Millionen“. Denn viele Hepatitis-Infektionen bleiben lange Jahre unbemerkt. Oft gibt es keine oder nur unspezifische Symptome wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit oder Gelenkbeschwerden. Ein typisches Symptom ist beispielsweise eine Gelbfärbung der Haut bzw. der Augen (Ikterus), das aber nicht jeder Mensch mit Hepatitis entwickelt. Auch erhöhte Leberwerte (vor allem die GPT) können ein erster Hinweis auf eine Hepatitis sein, aber nicht jeder Hepatitis-Kranke hat auffällige Leberwerte.

Hepatitis heißt übersetzt „Leberentzündung“. Eine Hepatitis kann viele verschiedene Ursachen haben. Sehr oft sind die Viren Hepatitis A, B, C, D oder E für die Leberentzündung verantwortlich (Virushepatitis). Es gibt jedoch auch Leberentzündungen, die durch Medikamente, Giftstoffe, Alkohol (alkoholische Fettleber), Übergewicht (nicht-alkoholische Fettleber) oder eine Fehlsteuerung des Immunsystems (Autoimmunhepatitis) hervorrufen werden. Anders als virale Hepatitiden sind diese Erkrankungen niemals ansteckend. Auf der Webseite www.lebertest.de/ können Interessierte anonym herausfinden, ob es bei ihnen Risikofaktoren für eine Hepatitis-Infektion gibt. 
 
Während die chronische Hepatitis-B-Infektion bereits gut kontrollierbar, aber selten heilbar ist, ist Hepatitis C heute praktisch immer heilbar und könnte weltweit eingedämmt werden. Die WHO hat dieses ehrgeizige Ziel für 2030 ebenso gesetzt wie die Bundesregierung mit der BIS2030-Strategie. Im Fokus des Welt-Hepatitis-Tages steht, die noch unentdeckten Patienten zu finden, um diese frühzeitig zu behandeln, vor Spätfolgen zu bewahren und Neuinfektionen einzudämmen. Weitere Informationen rund um den Welt-Hepatitis-Tag finden Sie auf www.welthepatititstag.info
 

 

 

Junge Menschen erkranken häufiger an Darmkrebs

17.07.2019: Dank Früherkennung sinkt die Darmkrebs-Rate bei älteren Menschen. Jüngere Menschen erkranken laut Studien aber immer häufiger an Darmkrebs. In Deutschland hat sich die Darmkrebs-Rate bei Menschen zwischen 20 und 29 Jahren in den letzten zehn Jahren sogar verdoppelt. Die Gründe für diese enorme Steigerung können Experten nicht abschließend erklären. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Lebererkrankungen: Die versteckte Epidemie

02.07.2019: Am 12. Juni 2019 fand der Zweite internationale NASH-Tag statt. Dies nahm die Deutsche Leberhilfe e.V. zum Anlass, gemeinsam mit dem Global Liver Institute auf die nicht-alkoholische Steatohepatitis (NASH) aufmerksam zu machen, damit die Krankheit noch früher bekämpft wird. 

Nicht-alkoholische Steatohepatitis (NASH) ist die fortgeschrittene Form der nicht-alkoholischen Fettleber (NAFLD). Bei einer einfachen Fettleber (NAFL) sammeln sich Fettkügelchen in den Leberzellen an. Ungefähr 20% der NAFLD-Patienten entwickeln zusätzlich NASH. Hier entzünden sich die verfetteten Zellen zusätzlich. Dies wird als Fettleberentzündung oder Steatohepatitis bezeichnet. Bei jahrelanger chronischer Entzündung bildet sich Narbengewebe und eine Leberfibrose entsteht. Wenn die Fibrose weiter voranschreitet, kann sie in eine Leberzirrhose übergehen, welche zu Leberversagen und Leberkrebs führen kann. Die einzige Heilung für eine dekompensierte NASH-Zirrhose ist gegenwärtig eine Lebertransplantation. NASH ist als "stille Epidemie" bekannt, da es entweder keine oder nur unspezifische Symptome gibt. Um eine einfache Fettleber von einer NASH zu unterscheiden, ist derzeit zur Diagnose eine Leberpunktion erforderlich. 
 
In Deutschland sind schätzungsweise 30% der Bevölkerung von einer Fettleber betroffen; es gibt widersprüchliche Daten, wie viele dieser Menschen auch eine Fettleberentzündung (NASH) haben. Doch selbst bei vermeintlich gesunden Menschen, die sich für eine Leberlebendspende untersuchen ließen, fand man bei 2 bis 15% eine NASH. In Risikogruppen könnten sogar bis zu 50% betroffen sein.
 
Informationen zum Internationalen NASH-Tag auf Deutsch finden Sie unter:
www.leberhilfe.org/nash-day

Magen-Darm-Ärzte-Tagung in München: Vorstand im Amt bestätigt

22.05.2019: Zum 20. Mal trafen die niedergelassen Magen-Darm-Ärzte aus allen Teilen Deutschlands zusammen, um sich in eigener Regie auf den neusten Kenntnisstand ihres Faches zu bringen und gemeinsame Strategien für den Fortbestand und die Weiterentwicklung der Versorgung von Patienten mit Verdauungskrankheiten auszuloten. Im Rahmen der Jahrestagung haben die Mitglieder des Berufsverbandes darüber hinaus mit großer Einmütigkeit ihren Vorstand im Amt bestätigt.

Ein prägendes Thema der mehrtägigen Veranstaltung war die Sorge über die zu erwartende Verschärfung der Versorgungssituation von chronisch erkrankten Patienten im ambulanten Bereich. Eine veränderte Demographie, die damit einhergehende Zunahme von chronischen Darm- und Lebererkrankungen sowie eine politisch herbeigeführte Verknappung stationärer Kapazitäten wird zu einem steigenden Bedarf für die Behandlung in den Praxen der Magen-Darm-Ärzte führen. Gleichzeitig steht in der Berufsgruppe ein umfassender Generationswechsel bevor, für den zu wenig Nachwuchs zur Verfügung steht. Junge Mediziner haben aufgrund der politisch vorgegebenen unattraktiven Rahmenbedingungen immer weniger Interesse, sich als Fachärzte in eigener Praxis niederzulassen.

Um dieser bedenklichen Entwicklung gegenzusteuern, beschäftigten sich die versammelten Magen-Darm-Ärzte mit Gegenstrategien im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Im Fokus standen dabei Kooperationsformen, die niederlassungswilligen Kolleginnen und Kollegen den Einstieg erleichtern und die veränderten Lebensentwürfe der nachwachsenden Generation berücksichtigen. Ausführlich informierten sie sich über die aggressiven Bestrebungen von privaten Investitoren wie Geräteherstellern und Krankenhausgesellschaften, frei werdende Praxen aufzukaufen und auf zweckfremde Weise für eigene, rein wirtschaftliche Interessen zu instrumentalisieren.

Der im Amt bestätigte Vorstand - Dr. Albert Beyer, Dr. Franz Josef Heil, Dr. Dagmar Mainz und Dr. Ulrich Tappe - sieht eine vordringliche Aufgabe darin, den Herausforderungen, die in der ambulanten Versorgung auf die Magen-Darm-Ärzte zukommen, mit Entschlossenheit entgegenzutreten und mit offensiver Bewerbung und Förderung nachwachsender Kolleginnen und Kollegen eine drohende Verschlechterung der ambulanten gastroenterologischen Versorgung in Deutschland zu verhindern.

Vorsorgeprojekt für Menschen mit familiär erhöhtem Darmkrebsrisiko

21.05.2019: Im Projekt FARKOR („Vorsorge bei familiärem Risiko für das kolorektale Karzinom“) sollen Menschen mit einem familiär erhöhten Darmkrebsrisiko in Bayern bereits früh – im Alter von 25 bis 50 Jahren – identifiziert werden. Ziel des Projekts ist es, familiär mit Darmkrebs belasteten Menschen eine risikoangepasste Darmkrebsvorsorge anzubieten und damit die Sterblichkeit zu senken. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter www.darmkrebs-in-der-familie.de und in unserer Infothek.

Gesundheit durch Gastroenterologie: Ich sehe was, was Du nicht siehst

02.05.2019: Mit der Öffentlichkeitskampagne „Ich sehe was, was Du nicht siehst!“ will die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) Betroffene sowie Interessierte über das vielfältige Fachgebiet der Gastroenterologie mit seinen typischen Erkrankungen aufklären. Ziel ist es, dass die Patienten die Angebote zur Prävention besser nutzen. Weitere Informationen über die Kampagne finden Sie hier.

Studie: Wer an Darmkrebs stirbt, hat oft das Screening vernachlässigt

30.04.2019: Die Autoren einer Studie aus den USA gehen davon aus, dass sich durch ein leitliniengerechtes Screening viele Darmkrebstote vermeiden ließen. Das größte Risiko für tödlich verlaufende Darmkrebserkrankungen besteht demnach, wenn jemand mit einem auffälligen Befund nicht rechtzeitig nachuntersucht wird. Laut der Studie ist die Gefahr, an Darmkrebs zu sterben, bei regelmäßigem Screening um 62 Prozent reduziert. Den ausführlichen Bericht über die Studie finden Sie hier.

Auch internationale Studien beweisen: Darmkrebs in jüngeren Jahren immer häufiger

04.04.2019: Nicht nur in Deutschland weisen Studien darauf hin, dass Darmkrebs unter 50-Jährigen immer häufiger wird. Ein Artikel von CNN berichtet, dass auch in den USA immer mehr junge Menschen an Darmkrebs erkranken. Oft werden die Symptome leider auch von Ärzten nicht ernst genommen. Die Autoren des Artikels raten, auf Warnsignale des Körpers zu achten und bei Beschwerden frühzeitig einen Arzt aufzusuchen - gerade auch, wenn nahe Verwandte bereits an Darmkrebs erkrankt sind.

Ein Anruf genügt

19.03.2019: "Immer noch sterben viel zu viele Menschen an Darmkrebs, obwohl die Krankheit bei ausreichender Vorsorge vermeidbar bzw. bei rechtzeitiger Diagnose heilbar ist", sagt die Sprecherin des Berufsverbandes der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte, Dr. Dagmar Mainz, anlässlich des diesjährigen Darmkrebsmonats.

Vorsorge rettet Leben und ist ganz einfach. Der Berufsverband der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte (bng) und die Stiftung LebensBlicke haben unter www.darmvorsorge-jetzt.de ein Internetportal eingerichtet, über das jeder anspruchsberechtigte Versicherte direkt in Wohnortnähe einen Facharzt finden kann, der eine Darmspiegelung anbietet. Die endoskopische Untersuchung ist die beste Methode, weil die Darmschleimhaut damit nicht nur inspiziert, sondern auch gleich von potentiellen Krebsvorstufen befreit werden kann.

Mit der „Aktion Vorsorgetermin – Ein Anruf genügt“ wollen die Magen-Darm-Ärzte und die Experten der Stiftung LebensBlicke dazu beitragen, die Entscheidung für die Darmkrebs-Vorsorge zu erleichtern. Denn bedauerlicherweise gibt es nach wie vor viele Menschen, die das Angebot der gesetzlichen Krankenversicherung nicht in Anspruch nehmen und dann an Darmkrebs erkranken.

Die Stiftung LebensBlicke setzt sich seit 1998 für eine umfassende und seriöse Information über die Möglichkeiten der Darmkrebsvorsorge und der Darmkrebsfrüherkennung ebenso ein wie für die Motivation zur Teilnahme an den derzeit angebotenen Vorsorgemaßnahmen. Die Untersuchung bei den niedergelassenen Magen-Darm-Ärzten genügt höchsten Qualitätsanforderungen und wird mit hohen Sicherheitsstandards durchgeführt.

Es gibt kein zu jung für Darmkrebs

13.03.2019: Anlässlich des Darmkrebsmonats März weist die Felix Burda Stiftung darauf hin, dass vermehrt auch Menschen unter 50 Jahren an Darmkrebs erkranken. Eine Infografik stellt diese Entwicklung besonders anschaulich dar.

Aktion Vorsorgetermin gegen Darmkrebs

06.02.2019: Anlässlich des Weltkrebstages am 04.02.2019 wies Dr. Dagmar Mainz,  Sprecherin des Berufsverbandes der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte, auf die Aktion „Vorsorgetermin“ hin. Mit dem Projekt erinnern die niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte und die Stiftung LebensBlicke daran , dass ein Anruf zur Terminvereinbarung genügt, um den ersten Schritt für eine effektive Darmkrebsvorsorge zu machen.

"Darmkrebs steht auf der Liste der krebsbedingten Sterbefälle ganz oben, und das, obwohl die Krankheit bei rechtzeitiger Diagnose heilbar ist", so Dr. Mainz. "Der Erfolg im Kampf gegen den Darmkrebs hängt entscheidend davon ab, dass die Menschen die Angebote zu Vorsorge und Früherkennung annehmen. Das ist nicht schwer: Im Internet kann jeder unter www.darmvorsorge-jetzt.de ein Vorsorgeangebot in Wohnortnähe finden.“

Die Vorsorge-Koloskopie hat in den ersten zehn Jahren des Darmkrebs-Screenings für gesetzlich Versicherte rund 180.000 Darmkrebsfälle verhindert. Einem von 28 Untersuchten ist die Erkrankung erspart geblieben. Das Erkrankungsrisiko steigt ab dem 50. Lebensjahr immer weiter an. „Durch die Darmspiegelung sinkt das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, drastisch und dauerhaft“, erklärt Dr. Mainz. „Jeder Kassenpatient kann mit 55 Jahren das Angebot der gesetzlichen Krankenversicherung kostenfrei in Anspruch nehmen. Demnächst werden Männer diese Untersuchung sogar schon ab 50 Jahren durchführen lassen können.“ 

Seit vielen Jahren warten die niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte auf das von allen Experten empfohlene Einladungsverfahren für die Darmkrebsvorsorge, das im April endlich an den Start gehen soll. "Viel Zeit ist ins Land gegangen, in der sinnvolle Maßnahmen im Kampf gegen den Darmkrebs längst hätten greifen können", sagt Dr. Mainz. „Die Aktion Vorsorgetermin ist ein weiterer kleiner Schritt, um hier schneller zu Erfolgen zu kommen.“

Daneben gibt es in Bayern das Projekt FARKOR, das sich speziell an 25 bis 49 Jahre alte Menschen wendet, in deren Familie bereits Darmkrebs vorgekommen ist. Denn wenn ein Verwandter an Darmkrebs erkrankt ist, nimmt das Risiko, selbst Darmkrebs zu entwickeln, stark zu. Im Rahmen des Projekts FARKOR können jetzt 25- bis 49-jährige bayerische Versicherte von einer Darmspiegelung zur Früherkennung von Darmkrebs profitieren. Nähere Informationen zu FARKOR gibt es unter www.darmkrebs-in-der-familie.de.

Aktion: Vorsorgetermin

22.01.2019: Unter dem Motto „Ein Anruf genügt“ starten die Stiftung LebensBlicke und die Magen-Darm-Ärzte eine neue Aktion zur Darmkrebsvorsorge. Ziel ist es, Menschen für die Vorsorgekoloskopie zu gewinnen und auf die Website der Aktion www.darmvorsorge-jetzt.de aufmerksam zu machen. Die Seite bietet insbesondere die Möglichkeit, nach einem Arzt zu suchen, der Darmspiegelungen durchführt.

Darmkrebs in der Familie? Neues Vorsorgeangebot!

Menschen, bei denen nahe Familienangehörige an Darmkrebs erkrankt sind, haben ein höheres Risiko, selbst Darmkrebs zu entwickeln. Aber auch hier gilt: Vorsorge kann Leben retten! Für Patienten mit einem familiären Risiko haben viele Krankenkassen deswegen ein neues Modellprojekt entwickelt: 25- bis 50-Jährige können eine kostenlose Vorsorgekoloskopie in Anspruch nehmen. 

Alle Informationen rund um das neue Vorsorgeangebot finden Sie hier.

Arzt-Patienten-Tag der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie

Am 15.09.2018 findet am Klinikum Bogenhausen in München der Arzt-Patienten-Tag der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) statt. Sie können dort Arzt-Patientenseminare zu verschiedenen Themen besuchen - von Chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen über Lebererkrankungen und Pankreaserkrankungen bis hin zum Reizdarmsyndrom. Die Teilnahme an den Arzt-Patienten-Seminaren ist kostenlos und eine Anmeldung vorab ist nicht notwendig. 

Weitere Informationen zu den Arzt-Patienten-Seminaren finden Sie unter www.viszeralmedizin.com.

Darmkrebs: Überlebenschance dank Nüssen besser

19.04.2018: Forscher haben herausgefunden, dass der regelmäßige Verzehr von Nüssen bei Darmkrebs das Risiko für Rezidive und Mortalität signifikant reduziert. Mehr dazu lesen Sie in der Fachcommunity für Gastroenterologie.

Ein wichtiger Risikofaktor für Darmkrebs: Alkohol

08.03.2018: Alkohol kann nicht nur Leberschäden verursachen, sondern erhöht auch das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) anlässlich des Darmkrebsmonat März hin. Dabei kommt es allein darauf an, welche Menge Alkohol konsumiert wird - die Art der alkoholischen Getränke ist unerheblich. Weitere Informationen finden Sie in der Presseinformation der DGVS.

Wertvolle weiterführende Informationen

22.02.2018: Auf der Seite "Links" in der Rubrik "Patientenservice" haben wir die Kontaktdaten zahlreicher Organisationen und Informationsportale für Sie zusammengestellt. Dort können Sie sich noch umfangreicher über die Themen informieren, die Ihnen als Patient besonders wichtig sind. 

Kennen Sie schon unser Lexikon?

12.02.2018: In der Rubrik Patientenservice finden Sie ein umfangreiches Lexikon, in dem wir Ihnen die wichtigsten Fachbegriffe aus dem Bereich der Gastroenterologie erläutern. Wenn Ihnen ein Begriff aus den Aufklärungsbögen oder dem Arztbrief unklar sein sollte, können Sie sich aber selbstverständlich jederzeit an uns wenden.

Broschüre "Bayern gegen Darmkrebs"

05.12.2017: In unserer Infothek finden Sie die Broschüre "Bayern gegen Darmkrebs" des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege mit zahlreichen wertvollen Informationen rund um die Vorbeugung und Früherkennung von Darmkrebs. 

Lexikon der Fachbegriffe

29.11.2017: Haben Sie schon unser Lexikon entdeckt? Hier finden Sie eine große Sammlung an Fachbegriffen, die Sie in unserer Praxis vielleicht das ein oder andere Mal hören werden.

Kunst in der Praxis

21.11.2017: In unserer Praxis sind momentan Bilder der Ingolstädter Malerin Christa Neumann ausgestellt, die auch käuflich erworben werden können. Impressionen unser Praxisräume finden Sie auch in unserer Bildergalerie.

Kurznarkose durch Anästhesie

08.11.2017: In unserer Praxis bieten wir nun auch Kurznarkosen mit Betreuung durch einen Anästhesisten an. Nähere Informationen dazu finden Sie in der Infothek und unter den Fragen und Antworten.

Zunahme von Darmkrebs vor dem Alter von 50 Jahren

08.11.2017: Christa Maar, geschäftsführender Vorstand der Felix Burda Stiftung, weist auf Focus Online darauf hin, dass etwa 10 Prozent der Darmkrebs-Neuerkrankungen vor dem Alter von 50 Jahren auftreten. Den ganzen Artikel finden Sie hier.

Wir haben unsere neuen Praxisräume eingeweiht!

Am 20.10. duften wir viele Kollegen und Freunde zur großen Eröffnungsparty begrüßen. Wir freuen uns, dass so viele mit uns gefeiert haben. Impressionen der Veranstaltung gibt es auch auf unserer Facebook-Seite.

„Keine andere Vorsorgemöglichkeit ist so effizient wie die Darmkrebsvorsorge“

Das Darmkrebsfrüherkennungsprogramm nützt. Zwischen 2003 und 2012 ging die Darmkrebssterblichkeit bei Männern ab 55 Jahren um fast 21% zurück, bei Frauen der gleichen Altersgruppe sogar mehr als 26%.

Mehr dazu: Thieme Fachcommunity für Gastroenterologie

Der große Umzug ist geschafft!

Auf unsere Patienten warten nagelneue, freundliche und helle Praxisräume, modernste Geräte auf dem neuesten Stand der Technik und ein hochmotiviertes Team.
Wir freuen uns sehr darauf, unsere Patienten in der neuen Praxis willkommen zu heißen.